Arbeitgeber-Check nach 3 Kriterien

Ein (neuer) Job muss her, soviel steht für dich fest. Vielleicht hast du gerade deine Ausbildung hinter dich gebracht und möchtest deine erste Vollzeitstelle antreten oder du stehst bereits voll im Berufsleben, willst dich aber umorientieren. So beschließt du dich erst „ganz klassisch“ im Netz schlau zu machen. Du merkst schnell, die Arbeitswelt scheint dir sprichwörtlich zu Füßen zu liegen. Doch wie schränkst du deine Auswahl sinnvoll ein? Wie weißt du auf was du achten sollst? Hier gibt es viele Ansätze – wir haben für dich drei Anhaltspunkte zusammengefasst.

Arbeitgeber-Check nach 3 Kriterien

Auf welche Dinge du bei der Jobsuche achten solltest

1.    Qualifikations-Check

Ein übliches und auch bewährtes Schema bei der Jobsuche ist es sich im ERSTEN SCHRITT klar zu machen, 

  • welche Qualifikationen
  • Arbeitserfahrungen und 
  • sonstige Kompetenzen & Referenzen

man eigentlich vorzuweisen hat. Im ZWEITEN SCHRITT werden dann Stellenausschreibungen ausfindig gemacht, die eben diese Voraussetzungen von potenziellen Bewerber*innen fordern. Klingt doch ganz einfach – ist es aber nicht unbedingt.

Bei dieser Vorgehensweise limitierst du dich nämlich oftmals unnötig selbst. Hierbei solltest du dir im Klaren sein, dass ausgeschriebene Unternehmen natürlich immer die bestmöglichen Kandidat*innen gewinnen möchten. Genau aus diesem Grund kann es durchaus vorkommen, dass gewisse Anforderungen zwar gefordert werden, für die Firma jedoch nicht zwingend notwendig sind, wenn beispielsweise die Bewerber*innen durch andere Eigenschaften glänzen können.

Wenn du also auf eine Anforderung stößt, die du in dieser Form nicht erfüllen kannst, aber dennoch überzeugt bist, der oder die Richtige für den Job zu sein, dann kann eine zusätzliche Portion Optimismus durchaus angebracht sein. Ganz besonders gilt das bei sogenannten „Kann-Anforderungen“ in Stellenausschreibungen. Das sind all jene Kriterien, die für den Arbeitgeber wünschenswert jedoch nicht unbedingt erforderlich sind.

Speziell in aktuellen Zeiten des Fachkräftemangels werden die strengen Anforderungen ausnahmsloser Qualifikationen an Bewerber*innen immer weniger. Es ist bereits üblich, dass auch Quereinsteiger*innen ein begehrtes Personal der Zukunft darstellen.


2.    Branchen- & Tätigkeits-Check

In der Regel weißt du zumindest grob in welchem Unternehmensbereich du arbeiten möchtest und hast auch Vorstellungen welche Branche du interessant finden würdest. Detailliertere Überlegungen sind an dieser Stelle erfolgsentscheidend:

Sicher hast du schon von beruflich sehr erfolgreichen Persönlichkeiten gehört, die in eine andere Branche wechselten, jedoch nach wie vor dieselbe (oder zumindest eine sehr ähnliche) Funktion ausüben. Beispielsweise ist es im Topmanagement durchaus geläufig, eine freigewordene Vorstandsstelle mit einem Branchenneuling zu besetzen, der jedoch als Führungspersönlichkeit viel Erfahrung mitbringt.

„Was im Großen vorkommt, gilt eben auch im Kleinen.“

Mache dir also bewusst, 

  • ob du für ein bestimmtes Produkt- oder Dienstleistungssegment bzw. eine spezielle Branche brennst, oder 
  • ob es dir vor allem um die Prozesse bzw. die Tätigkeiten dahinter geht.

 

EIN BEISPIEL:

Steuerst du eine Führungsposition in einem Medienunternehmen an, weil dich die heimische Medienlandschaft mit all ihren Facetten fasziniert oder geht es dir doch hauptsächlich um die Managementaufgaben an sich?


3.    Suchumfelds-Check

Wusstest du, dass ein großer Teil freier Stellen gar nicht öffentlich ausgeschrieben wird? Eine Vielzahl an Arbeitnehmer*innen werden über Headhunter, Recruiter und auch über Empfehlungen – und somit Beziehungen – vermittelt. 

Auch wenn du jetzt denkst, ohnehin niemanden „Wichtiges“ zu kennen, kannst du dennoch eine Menge dazu beitragen. Hier gibt es unzählige Möglichkeiten, doch eine ganz konkrete bekommst du jetzt an die Hand:

Erfolgstipp: Social Networking

Durchforste im ERSTEN SCHRITT deine sozialen Netzwerke (vorzugsweise LinkedIn oder Xing) und sieh dir an, bei welchen Firmen dein Bekanntenkreis beschäftigt ist. Im ZWEITEN SCHRITT nimmst du zu ausgewählten Leuten Kontakt auf und bittest sie, dir mehr über das Unternehmen und womöglich offene Positionen zu berichten. Vielleicht ergeben sich dadurch mögliche Jobchancen für dich!

 

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