Was macht ein*e Laborassistent*in?

Laborassistent*innen unterstützen primär Chemiker*innen, Biologen*Biologinnen oder Labortechniker*innen (siehe diesbezügliches Berufsbild) bei ihrer Arbeit. Sie kümmern sich um meist um die Vorbereitung von Untersuchungen und assistieren bei der Durchführung ebendieser. Dadurch sorgen die Laborassistent*innen für einen reibungslosen Ablauf – von der Gewinnung der Untersuchungsmaterialien, über die Analyse dieser, bis hin zur korrekten Dokumentation aller Daten.

Was macht ein*e Laborassistent*in?

Berufsbild Laborassistent*in

Um als Laborassistent*in tätig werden zu können, stehen unterschiedliche Bildungswege zur Verfügung (genaueres weiter unten). Darüber hinaus sollten die Berufsanwärter*innen insbesondere großes Interesse für Chemie, Physik und Gesundheit, technisches Verständnis, einen Sinn für Sauberkeit und Hygiene, logisch-analytisches Denkvermögen, Technikverständnis und hohes Verantwortungsbewusstsein mitbringen.


Die Aufgaben von Laborassistent*innen

  • Assistenz bei Beschaffung von Untersuchungsmaterial (z.B. Blutabnahme)
  • Vorbereitung der Untersuchung
  • Assistenz bei der tatsächlichen Analyse
  • Teils eigenständige Durchführung von Analysen
  • Reinigung und Desinfektion der verwendeten Materialien/Geräte
  • Dokumentation während und nach der Analyse (Beschriftung von Probematerial, Erstellung von Analyseberichten usw.)
  • Korrekte Archivierung der Proben
  • Etc.

Die Ausbildung, Berufsaussichten und Karrierechancen

Wie bereits erwähnt, können unterschiedliche Ausbildungen als Grundlage für die Berufsausübung als Laborassistent*in (oder -techniker*in) dienen. Einerseits kann eine dreijährige Lehrausbildung als Laborassistent*in oder als Chemielaborant*in absolviert werden. Andererseits können auch Fachoberschulen/Gymnasien mit dem Schwerpunkt Chemie oder die Absolvierung facheinschlägiger Studiengänge an Universitäten oder Fachhochschulen eine perfekte Ausbildung bieten.

Laborassistent*innen haben – wie auch sonstiges Personal im medizinischen Bereich – jedenfalls sehr gute Aussichten auf dem Arbeitsmarkt. Durch die älterwerdende Gesellschaft und fortlaufende Weiterentwicklungen in der Medizin/Forschung wird auch stets qualifiziertes Personal im Assistenzbereich gesucht. Etwaige zusätzliche Aus-/Weiterbildungen (bzw. ein höheres Bildungsniveau) können die eigenen Karrierechancen dabei noch weiter vorantreiben.

 

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