Was macht ein*e Bauingenieur*in?

Bauingenieur*innen kümmern sich um die Konzeption, Planung, Berechnung, Konstruktion und Organisation von Bauobjekten im Hoch-, Tief-, Verkehrs-, Wasser- und Bergbau. Sie arbeiten meist eng mit Architekt*innen und Stadtplaner*innen zusammen und beschäftigen sich indes intensiv mit Themen des Umweltschutzes (Gewässer-, Lärm-, Bodenschutz etc.).

Was macht ein*e Bauingenieur*in?

Berufsbild Bauingenieur*in

Um als Bauingenieur*in tätig werden zu können, muss ein facheinschlägiges Studium absolviert werden. Die Berufsanwärter*innen sollten darüber hinaus insbesondere Technikbegeisterung, hohe Konzentrationsfähigkeit, analytisches Denkvermögen, Interesse an Umweltthemen und hohes Verantwortungsbewusstsein mitbringen.


Die Aufgaben von Bauingenier*innen

  • Bauobjekte in den unterschiedlichen Teilgebieten: Planen, Konzipieren, Berechnen, Konstruieren, Organisieren, Verwalten
  • Dabei Sicherheit und Wirtschaftlichkeit berücksichtigen
  • Zusammenarbeit mit anderen Fachkräften
  • Berücksichtigung von Umweltschutz

Die Ausbildung und Karrierechancen

Wie bereits erwähnt, ist ein Studienabschluss nötig, um als Bauingenieur*in tätig werden zu können. Dazu werden in unterschiedlichen Fachbereichen dreijährige „laurea“, darauf zweijährige „laurea magistrale“ bzw. die fünfjährige Kombi daraus („laurea magistrale a ciclo unico“) angeboten. Je nach darauffolgender Berufstätigkeit können auch weitere Nachweise/Prüfungen (z.B. Nachweis der Zwei- bzw. Dreisprachigkeit bei Anstellungen im öffentlichen Bereich) bzw. die Eintragung in die Berufskammer nötig sein. Außerhalb Italiens können auch viele facheinschlägige Bachelor- und Masterstudiengänge absolviert werden – die Anerkennung der jeweiligen ausländischen Titel muss in Südtirol vor der Berufsausübung beantragt werden.

Während bzw. kurz nach dem Studium spezialisieren sich die Bauingenieur*innen auf ein (oder mehrere) Teilgebiete – die Berufsaussichten richten sich demnach auch nach dem jeweiligen Einsatzgebiet. Die Karrierechancen können aber als sehr gut beschrieben werden, da sich den Ingenieur*innen ein breites Einsatzgebiet eröffnet bzw. auch eine freiberufliche Selbständigkeit denkbar ist.

 

Weitere News