Was macht ein*e Altenpfleger*in?

Altenpfleger*innen sind mit der Betreuung pflegebedürftiger älterer Menschen beauftragt. Dabei unterstützen, begleiten und fördern sie diese und gehen auf deren individuelle Bedürfnisse ein. Die Betreuung findet dabei in der eigenen Wohnung der Pflegebedürftigen, im Krankenhaus oder in einem Heim statt. Altenpfleger*innen sorgen dafür, dass die pflegebedürftigen Menschen ihren Alltag meistern können und übernehmen dazu beispielsweise Tätigkeiten im Haushalt, erledigen Einkäufe, unterstützen bei der Körperpflege, kümmern sich um (Arzt-) Termine, bereiten altersgerechte Mahlzeiten zu bzw. helfen dabei und überwachen die Medikamenteneinnahme.

Was macht ein*e Altenpfleger*in?

Berufsbild Altenpfleger*in

Neben den genannten Tätigkeiten sollen die Pfleger*innen auch zur Bewegung bzw. Aktivitäten animieren, um den Bewegungsapparat als auch die geistigen Fähigkeiten zu fördern und möglichst fit zu halten. Dadurch werden von Altenpfleger*innen insbesondere soziale Kompetenzen wie Freude am Umgang mit Menschen, Geduld und Empathie abverlangt, aber auch großes Verantwortungsbewusstsein, praktische Fähigkeiten (z.B. für Haushalt oder kochen), körperliche Belastbarkeit und psychische Stabilität sind äußerst bedeutend.


Die Aufgaben von Altenpfleger*innen

Die Aufgaben variieren hier je nach Wohnsituation und gesundheitlicher Lage der zu pflegenden Person – es soll also nur ein allgemeiner Überblick zur Orientierung gegeben werden.

  • Haushaltstätigkeiten
  • Mahlzeiten zubereiten/dabei unterstützen (möglicherweise auch Hilfe bei Einnahme)
  • Überwachung der Medikamenteneinnahme
  • Unterstützung bei Körperpflege
  • (Arzt-) Termine vereinbaren, koordinieren und gemeinsam wahrnehmen
  • Pflegebedürftige motivieren (Bewegung und sonstige Aktivitäten)
  • Auskünfte zu rechtlichen Angelegenheiten (Pension, Beihilfen, etc.)
  • Eingehen auf individuelle Bedürfnisse

Die Ausbildung und Karrierechancen

Um in den Beruf einsteigen zu können, ist der Abschluss eines dreijährigen Bachelorstudiums notwendig. Wird eine Ausbildung außerhalb Italiens absolviert, muss um eine Berufstitelanerkennung angesucht werden. Die Ausübung des Berufes ist in Italien indes erst nach Eintragung in die Berufskammer zulässig. Abseits eines Studium kann auch eine Ausbildung zum*zur Pflegehelfer*in absolviert werden – diese dauert in der Regel ein bis zwei Jahre und kann auch berufsbegleitend besucht werden. Genauere Anforderungen (z.B. Mindestalter, Vorpraktika usw.) können direkt bei den jeweiligen Fachschulen gefunden werden.

Die Berufsaussichten sehen im Pflegebereich allgemein sehr gut aus, da laufend nach qualifiziertem Personal gesucht wird. Durch etwaige zusätzliche Aus-/Weiterbildungen können die eigenen Chancen auf dem Arbeitsmarkt natürlich noch erhöht werden.

 

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